Menschen mit Smartphones und Widder
by consta on März 8, 2011

Menschen mit Smatrphones und Widder sind die besten Modelle zum Zeichnen. Wenn es ihnen gemütlich wird, dann bewegen sie sich kaum. Und was will man mehr?
Gezeichnet im Kölner Stadtwald. Faber-Castel Ecco Pigment Stift, Wasserfarbe und Rotring Art Pen Füller.
Ich mache jetzt Kunst
by consta on Februar 27, 2011
Kunst in drei einfachen Schritten:
Schritt 1: Ein Gesicht zeichnen, ohne auf Papier zu schauen;
Schritt 2: Alles schnell mit Wasserfarbe anmalen;
Schritt 3: Einen fetten Unterschrift runter setzen.
Gesamter Aufwand: max. 5 min. Klappt fast immer. Preis: 8000 Euro.
Geocaching
by consta on Februar 16, 2011
Ich beachte Blogstatistik nicht besonders; ich weiß es nicht so richtig, was ich mit all diesen Seiten-Impressions & Co. anfangen kann. Neulich war ich aber sehr überrascht, als ich erfuhr, wie viele Besucher in diesem Blog landen, die sich für Geocaching interessieren. Also den Artikel widme ich diesen Leuten.
Geocaching ist ein tolles Spiel. Es gab mal die Zeiten, als ich sehr aktiv in diesem Bereich war. Damals habe ich einige Zeichnungen zum Spiel gemacht – ich zeichne ja immer, was ich so treibe. Ich vermute – die Leute, die bei Google Geocaching eintippen und dann hier landen, sing gerade auf der Suche nach diesen Bildern. Keine Sorge, sie sind nicht verloren gegangen. Die Bilder leben am Flickr immer noch, und zwar hier.
Ich selbst habe mit der Schatzsuche aufgehört. Keine Ahnung warum – die Zeit vergeht, wir ändern uns, das Leben geht weiter und es gibt immer was neues zu entdecken. Ich wünsche dennoch allen Geocachern unter uns weiterhin viel Spaß bei der Suche nach den wertvollen Schätzen! Vielleicht sehen wir uns irgendwann mal wieder.
Am Neumarkt
by consta on Februar 14, 2011

Hier ist die Basilika St. Aposteln in Köln. Ich habe sie am Samstag gezeichnet; eine halbe Stunde lang dürfte ich nirgendwohin rennen zu müssen, und das wollte ich unbedingt ausnutzen.
Mir ist es erst später aufgefallen, das ich beim zeichnen mit den Rücken zum Foto Gregor saß. Das ist ein Laden, in dem ich noch vor ein Paar Jahren alles kaufen wollte, was einen Sucher und Objektive hatte, und mir war es egal, wie hoch meine Schulden danach werden.
Heute sitze ich direkt vor dem Laden, und sein Inhalt interessiert mich so gut wie gar nicht. Seltsam. Ich hätte nie gedacht, dass ein Skizzenbuch und ein Paar Stifte den ganzen Fotografie-Kram ersetzen können.
Mir fällt noch eine Zitat von Nathan Myhrvold dazu ein:
“If you want to deliver high-resolution, full-color images at a low cost … paper works great.”
Yes, it works.
Elfish music
by consta on Februar 10, 2011
Gestern hatte ich ein paar freie Minuten, und habe nichts besseres gefunden, als ein fremdes Bild abzuzeichnen. Und zwar eins von Jean-Baptiste Monge aus dem Buch À la recherche de Féerie. Dabei dachte ich mir ständig – so was zu tun ist doch total uncool, gar nicht kreativ und im besten Fall einfach bescheuert. Anständige Leute beschäftigen sich damit nicht, und falls doch – dann erzählen sie darüber keinem.
Ganz anderes sieht es bei Musik aus. Da ist es ganz normal, ein Stück zu nehmen, von Bach zum Beispiel, um das nachzuspielen – so gut (oder so schlimm) wie es man nur kann. Unter allen, die sich mit Musik beschäftigen, gibt es sogar relativ wenige, die Musik selbst komponieren. Alle anderen spielen nur die Stücke von wildfremden Leuten nach, und sind damit sehr zufrieden.
Beim Zeichnen get das gar nicht. Ich habe noch keinen einzigen Mensch getroffen, der sich ausschließlich nur damit beschäftigt, Werke von anderen Künstlern abzuzeichnen. Das ist uncool. Man will direkt kreativ sein, man will komponieren und nicht nachmachen.
Ist das schlimm, nachzumachen? Keine Ahnung. Das Elfen-Zeichnen machte mir Spaß, und ich liebe die Illustrationen von Jean-Baptiste Monge sehr. Vielleicht sollte ich das Ergebnis einfach keinem zeigen. Mich tröstet nur, wenn ich Bach nachzuspielen versuchte, dann wäre es noch schlimmer geworden.
Hallo Welt!
by consta on Februar 7, 2011

Für alle, die hier nach alten Inhalten suchen: es tut mir Leid, die gibt es nicht mehr. Alles ist weg. Endgültig. Nicht schlimm, kann passieren.
Mal sehen, ob das neue Blog interessanter wird, als das alte. So was hinzukriegen soll eigentlich nicht besonders schwer sein.







